Was ist EMERALT ?
EMERALT ist eine leistungsstarke Steuerungssoftware für die Realisierung von kompakten Steuerungsfunktionen bis hin zu komplexen, verteilten Anlagensteuerungen mit
schnellen Regelkreisen. Lösungen von einer einfachen Steuerung bis hin zum Steuerungssnetzwerk mit mehreren Geräten sind mit EMERALT flexibel und modular gestaltbar.
Technische Daten
Die EMERALT Software läuft auf allen IBM-kompatiblen PCs, die über das Betriebsystem Windows2000 verfügen. Die Geschwindigkeit der EMERALT Software hängt von der Leistung des verwendeten PCs ab. Dank ihrer hohen Flexibilität, unterstützt EMERALT Software annährend jede Gerätetypkonfiguration:
64 Analoge Eingänge (max. 512, 16 Bit Auflösung)
4 Analoge Ausgänge (max. 64, 16 Bit Auflösung)
144 Digitale Ein- und Ausgänge (max. 576)
16 Voll-Duplex serielle RS-232C Eingänge (max. 64)
IEEE-488.2 Schnittstelle, Übertragungsrate 1MB/s
EMERALT System
EMERALT Kernel
Die EMERALT Software besteht aus mehreren Komponenten. Die Hauptkomponente ist der EMERALT Kernel. Er ist die Steuerzentrale für die angeschlossenen Geräte. Der EMERALT Kernel ist eine Kommandozeilenanwendung, die für die Kommunikation mit den angeschlossenen Geräten, über die entsprechenden Gerätetreiber, verantwortlich ist.
EMERALT Command Line
Die EMERALT Command Line ist eine Kommandozeilenanwendung, über die man mit dem EMERALT Kernel interagieren kann, d.h. die entsprechenden Anweisungen oder Kommandos an den EMERALT Kernel absenden kann.
EMERALL
Eine weitere leistungsstarke Komponente von EMERALT ist die eigene Programmiersprache EMERALL.
EMERALL besteht aus einem Vorcompiler und einem Interpreter. Die C-ähnliche Programmiersprache ist sehr kompakt und einfach aufgebaut. Gleichzeitig beinhaltet sie anspruchsvolle Regelelemente, um komplexe Steuersequenzen ablaufen zu lassen. Diese erlauben es dem Benutzer, häufig wiederkehrende oder langandauernde Abläufe zu programmieren.
Mit der EMERALL-Programmiersprache kann man verschiedene Sprachenelemente zusammen verbinden. Sie erlaubt Anweisungsblöcke so zu programmieren, dass sie mehrmals durchlaufen werden können (Schleifenkonstrukte). Man kann auch Zustände abfragen und auf entsprechende Rückgabewerte reagieren und vieles mehr.
Die Programmiersprache ermöglicht es dem Benutzer, Geräte beliebig zu steuern und dabei die zeitliche Kontrolle zu behalten.
Sprachenelemente von EMERALL sind:
Kontrolle der Ausführungszeit
Formulierung von parallelen Abläufen
Synchronisation von Prozessen (Programmteilen, die zueinander parallel ausgeführt werden)
Kommunikation von Prozessen (Programmteilen, die zueinander paralell ausgeführt werden)
Basiert auf der Sprache C
Eine detaillierte Beschreibung der Syntax von EMERALL, sowie eine Anleitung zur Benutzung von Compiler und Interpreter, ist im Handbuch enthalten.
EMERALT GUI
Die EMERALT GUI ist die graphische Benutzeroberfläche für den EMERALT Kernel. Sie visualisiert die angeschlossenen Geräte und ihre aktuellen Werte. Die Zustände der Geräte erhalten verschiedene Farben, dadurch ist es leicht sichtbar, ob ein Gerät im eingestellten Bereich arbeitet oder ein Fehler aufgetreten ist.
Die EMERALT GUI beinhaltet ein Message Window, indem alle ausgeführten Befehle und die entsprechenden Antworten des EMERALT Kernels sichtbar sind. Der Benutzer kann somit kontrollieren, ob ein Befehl korrekt vom EMERALT Kernel ausgeführt worden ist oder nicht.
Im Programmfenster (Program Window) kann man die Programme, die man in der internen Programmiersprache EMERALL schreibt, compilieren, starten und wieder anhalten. Alle vom Compiler ausgegebenen Meldungen erscheinen im Message Window. Dadurch werden eventuelle Syntax- oder Compilierfehler sofort sichtbar.
Unterstützte PC-Einsteckkarten
Daq2000 von IOTECH
PCIDIO 96 von National Instruments
MOXA C216 von Moxa
MOXA C320Turbo Multiport Controller von Moxa
DAP Board 2416e von Microstar Laboratories
AXIOM AX5212 von Axiomtek
PCL-818L von Advantech
PCL-722 von Advantech
Personal488 von IOTECH
Datenblätter mit technischen Details finden Sie im Internet bei den entsprechenden Firmen.
Besonderheiten
Anbindung an existierende ISA- bzw. PCI-Karten über entsprechende Treiber.
Weitere Schnittstellen können nach Bedarf implementiert werden.
Schnittstellen für verteilte Komponenten zur Anbindung neuer Softwarekomponenten an den EMERALT Kernel unter Verwendung des CORBA-Standards.
Graphische Frontends zur komfortablen Nutzung unter Win32 und Linux
eine Konfigurationsdatei zur flexiblen Anpassung von Systemparametern an die individuellen Gegebenheiten
Programmierbare zeitliche Erfassung von Messdaten
Anforderungen
Es wird das Betriebsystem Windows2000 benötigt.
Damit die EMERALT Software flüssig arbeiten kann, wird ein PC mit einer Prozessorgeschwindigkeit von mindestens 1 GHz, einem Hauptspeicher von 256 MB und einigen GB an freien Festplattenplatz benötigt.